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Wegener

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Impressum

Carl August Wegener

*19.05.1822 Stettin/Polen
+22.02.1896 Stettin/Polen

V: Carl Wegener, *20.5.1790, +16.1.1832.
M: Auguste Wegener, *15.8.1798, +21.11.1871.

 

Stammtafel

Vorfahren

Nachkommen

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Bedeutung
(siehe Ereignisse/Gesenius-Wegener-Lyzeum)

Zusammen mit dem Lehrer Gesenius übernahm er 1857 die Lademann’sche „Höhere private Töchterschule“ in Stettin. Sie haben die seit 1850 aufkommenden Reformtendenzen initiiert, aufgegriffen und in ihrer Schule eingeführt. Schon frühzeitig wurde der Englischunterricht obligatorisch, eine turnerische Ausbildung begonnen und auf eine sorgfältige Gesundheitspflege geachtet. Die private Schule für die Töchter des aufgeschlossenen Stettiner Bürgertums entsprach den Forderungen der Zeit, auch den jungen Frauen eine fundierte Ausbildung wie der männlichen Jugend zu geben. Die Schule legte großen Wert auf strukturierten und pädagogischen Unterricht und Lehrpläne mit Prüfungen. Die Schule hatte in bürgerlichen Kreisen einen guten Ruf und verzeichnete rasch eine wachsende Schülerzahl. Wegener leitete die „Private höhere Mädchenschule“ bis zu seinem Tode. Danach übernahmen seine Töchter die Leitung der Schule, die bis 1945 bestand.

 

Lebensdaten

Eine verlässliche Darstellung bietet der 1895 anlässlich des 50-jährigen Berufsjubiläums von ihm selbst verfasste Lebenslauf (Archivum Panstwowego w Szczecin, K Sz PP 1208).
Als sein Vater, der Stettiner Kaufmann Carl Hermann Wegener, am 16.1.1832 verstarb, lag die Erziehung weitgehend in der Hand seiner Mutter, Auguste Wegener. Er erhielt zuerst Privatunterricht bevor er 1834 in das Marienstifts-Gymnasium aufgenommen wurde. 1841 studierte er in Bonn und Berlin Theologie, entschied sich dann aber für den Lehrerberuf.

 

Familie Wegener

Verwandtschaft

Am 12. November 1858 heiratete Wegener mit 36 Jahren die 19-jährige Schülerin Anna Varges, die Tochter von Professor August Wilhelm Varges (siehe Start/Verwandte Familien/Varges). Aus der Ehe stammten 5 Kinder. Katharina (*19.3.1866) übernahm zuerst die Schule, schied  aber aus dem Schuldienst, da sie am 19.3.1898 den Lehrer Dr. Friedrich Helbing (*31.1.1863) heiratete (siehe Start/Verwandte Familien/Helbing). Dieser war bereits in jungen Jahren Witwer mit drei kleinen Kindern geworden und heiratete nach kurzer Trauerzeit Katharina. Sie erzog nicht nur ihre beiden Kinder, sondern auch die drei Kinder aus der ersten Ehe. Sie starb – nach einem aufopfernden Leben von häufigen Krankheiten gezeichnet und ausgezehrt – am 12. Oktober 1913 in Stettin an Angina.

Antonia (*5.6.1867) übernahm zum 1.4.1909 die Leitung der Schule. Sie vereinigte wieder die beiden Teil-Schulen und schuf den Namen „Gesenius-Wegener-Lyzeum“ und legte den Grundstein für die weitere Entwicklung und die Blütezeit der anerkannten Mädchenschule. Sie verstarb am 18.9.1915 an Unterleibskrebs.

 

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