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Ekkhard Wegener

*26.10.1897 Stettin/Polen
+30.5.1918 Soissons/Frankreich

V: Gerhard Wegener *28.4.1866 +8.11.1929.
M: Margarete Rhades *13.5.1871, 9.2.1948.

 

Ekhard Wegener wird im Hause seines Großvaters Franz Wegener getauft und von seinem Vater, dem Sanitätsrat Gerhard Wegener, im Geist der Kaiserzeit und des nationalem Selbstbewusstseins erzogen. 1907 (wohl anlässlich seiner Konfirmation) hält der 10-jährige am 27.1. eine patriotische Tischrede zum 49. Geburtstag des Herrschers Wilhelm II, die er in einem Poesiealbum festhält.

Am 3.6.1915 besteht Ekhard Wegener das Notabitur und nimmt das Philologie-Studium auf. Er wird jedoch zum Militär eingezogen und vor seinem Einsatz an der Westfront zum Leutnant befördert.

Der Einsatz an der Front beginnt mit dem Anmarsch am 22.5.1918. Die Eindrücke und Empfindungen werden in dem Poesiealbum und als Briefe an seine Eltern eingetragen. In diesen 9 Tagen schwindet die Kriegsbegeisterung durch den Alltag des Kampfgeschehens.

Am 31.5.1918 schreibt Major Goetze an den Sanitätsrat: "Im siegreichen Ansturm auf feindliche Stellung starb am 30. d.M. ihr Sohn den Heldentod. Ich bringe Ihnen diese vorläufige Mitteilung mit innigster Anteilnahme zur Kenntnis." Der Kompanieführer Czprell schildert am 14.6.1918 nähere Einzelheiten des Kampfgeschehens. Er schließt den Bericht mit "Sie können aber stolz sein, in dem Bewusstsein, dass Ihr Herr Sohn in kühnem Vorgehen als tapferer deutscher Soldat und als Held gefallen ist." Am 11. November 1918 wurde der Waffenstillstand in einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne in Nordfrankreich unterzeichnet.

Lit: Wegener, Hans-Ulrich, Vom Poesiealbum zum Kriegstagebuch,
Eigenverlag, München 2016

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