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Herkunft Wegener

Die Herkunft des Michael Wegener und die seiner beiden namenlosen Ehefrauen sind unbekannt. Nachforschungen haben noch keine Ergebnisse gebracht.

Die erste urkundliche Erwähnung ist 1630 die Unterschrift des Michael Wegener in der Zunftrolle der Zinngießer in Rostock. Daraus könnte abgeleitet werden, dass er aus Rostock oder der Region stammt. Dort konnten jedoch, trotz vieler Bürger mit Namen Wegener, keine Hinweise auf seine Geburtsstadt gefunden werden. Nachforschungen in der Zinngießerstadt Lübeck haben ebenfalls kein Ergebnis gebracht.

Da sämtliche Unterlagen der Zunft verbrannt sind, können die Wanderungen von Michael Wegener nicht nachvollzogen werden. Er kann erst wieder um 1645 als Meister in Anklam geortet werden. Er ist dort angesehener Bürger und hat eine Zinngießerwerkstatt.

Denkbar ist aber auch, dass er von einer auswärtigen Zinngießerfamilie stammte und auf Wanderschaft nach Rostock gelangte oder dort als Lehrling bei einem befreundeten Meister ausgebildet wurde. In Pommern, vor allem in Hinterpommern, gab es zu dieser Zeit viele Zinngießer. Das Siegel mit der Waage im Schild, das älter als 1630 sein soll und als Zunftzeichen der Krämer gedeutet werden kann, ist ein Hinweis auf Zinngießer als Vorfahren

Zinngießer wurden aber auch im Kriege bei den Soldaten gebraucht. Sie mussten Kugeln herstellen und die Waffen in Stand halten. Sie gehörten deshalb zum Tross des kämpfenden Heeres.1630 wirkten sich die Wirren und die Not des 30-jährigen Krieges, die schwedische Besetzung, heftige Kämpfe mit den kaiserlichen Truppen, die Zerstörung der Städte, Brandschatzung, Plünderung und Vergewaltigung für die Bevölkerung in Vorpommern voll aus.

Die einschneidenden Folgen hat die Bevölkerung und damit auch das Kind Michael Wegener (*ca. 1615, Lehrbeginn 1630) zu spüren bekommen. Michael wurde vielleicht Waise oder wurde von einer mildtätigen Seele als Lehrbub aufgenommen. Wahrscheinlich hat er sich auch auf eigene Faust durch das Leben schlagen müssen. Denkbar auch, dass seine Eltern im Tross der Schweden nach Vorpommern gekommen sind. Wenn seine Eltern umgekommen wären, bliebe er als Lehrling in der Zunft und könnte eine bürgerliche Existenz aufbauen. Wenn es dafür auch keine Beweise gibt, so ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass Michael Wegener aus einer Zinngießer-Familie stammt.

Es besteht deshalb noch Forschungsbedarf nach den Eltern Michael I., der Region, in der sie lebten, und der Herkunft des Lehrlings, der sich 1630 in die Zunft der Zinngießer in Rostock eingeschrieben hat.